Der letzte Pilger

Einmal noch tief durchatmen – „Jetzt geh‘ ich los!“
Das sind die letzten Worte eines Pilgers, bevor er den ersten Schritt setzt. Dabei sollte er sich aber nicht von den viel zu inflationär gebrauchten Phrasen wie „Der Weg ist das Ziel“ oder von durch Massenmedien kolportierte Vorstellungen leiten lassen, die dem Weg mittlerweile schon jegliche tiefere Bedeutung geraubt haben.
Der Camino de Santiago bedeutet nämlich ein Aufbrechen. Aufbrechen heißt in die Fremde zu gehen. Und dazu muss man seinen goldenen Käfig hinter sich lassen und auf das Unbekannte vertrauen.
Der Jakobsweg hält so viel mehr bereit, als bloß Kirchen, Pilgerherbergen und das heiß ersehnte Ziel in Santiago. Wenn man sich völlig ohne Vorbereitung in dieses Abenteuer stürzt, wird man von Begebenheiten überrascht, die man niemals mit dem Jakobsweg in Verbindung gebracht hätte. Man durchlebt wiederum Erfahrungen, die man nur auf dem Jakobsweg macht. Und man kann von Erlebnissen erzählen, die man selbst noch gar nicht begreifen kann.
Und um sich in ein solches Abenteuer zu stürzen, braucht man rein gar nichts. Keine Vorbereitung, keine Ausrüstung, keine Planung. Einfach nur diesen einen Moment in dem man beschließt, dass man den ersten Schritt wagt. Jeder von uns mag zwar unzählige Gründe finden, warum gerade er das nicht schaffen kann. Doch sind dies nur Zeichen der Angst vor dem Unbekannten.
Haben Sie keine Angst vor dem Weg. Vertrauen Sie der Fremde. Atmen Sie noch einmal tief durch. Gehen Sie los.

Broschiert: 294 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 8490156387
ISBN-13: 978-8490156384
Erhältlich in gutsortierten Buchhandlungen und auf w w w . a m a z o n . a t